Dank an Andreas Schön

Der Düsseldorfer Maler Andreas Schön hat 12 Semester hervorragende Arbeit im Atelier für Malerei und Zeichnung geleistet. Sein professionelles Auftreten hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Atelierklasse sich gemäß ihrer eigenen Weltzuwendungen malerisch entwickeln konnten. „Mit dem Rücken zur Leinwand malen!“, hieß es manchmal für ungeübte Ohren befremdlich, wenn er wollte, dass Wirkliches in den Blick genommen werden sollte. So entschied er auch, dass alle Modelle und Bücher zur Anregung und Anleitung von Malerei und Zeichnung nicht im Atelier sein durften und zuweilen stritt ich mit ihm über die Verbannung möglicher Augenscheinlichkeiten und zeichnerischer Erprobungsvorschläge. Ein Thema, das wir gewiss noch einmal vertiefen könnten.

Die leinwandlichen Entwicklungen der TeilnehmerInnen jedoch legen nahe, dass sein Ansatz äußerst fruchtbar ist. Doch hat Herr Schön nicht allein hier durch Stetigkeit und intensives Gespräch einen akademischen Raum geschaffen. Er hat die Gaesdoncker Kunstschule schon in ihrer Entstehungsphase im Jahr 2007 mit Augenmaß und Sachverstand beraten.

„Irgendwann sind die zwölf Semester vorbei!“, höre ich ihn noch lachend sagen, wenn TeilnehmerInnen danach fragten, ob es ein nächstes Blockseminar geben werde. Und tatsächlich kommt es jetzt so, wie es zunächst lediglich scherzhaft anklang. Andreas Schön hat uns sechs Jahre lang herzlich und streng konstruktiv begleitet. Ich werde die regelmäßigen Begegnungen und Gespräche, zu denen er trotz Rauchverbots in stoischer Gelassenheit eine Zigarette schmauchte, herzlichst vermissen.
Ich gehe sicherlich nicht zu weit, wenn ich dies auch im Namen aller TeilnehmerInnen schreibe: Das war wirklich im allerbesten Sinne vollumfänglich und wahrhaftig anspruchsvoll SCHÖN. Danke.

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