Lesen ist Reisen!

Juvethek Eingangsgestaltung 2016. Emily Oehmen und Carolina Hüskens laden zum Reisen durch Geschichten ein. Das große "Buch" wird bald über dem Rundbogentor zur Jugendbibliothek der Gaesdonck zu sehen sein. Klasse! Danke.































Im Atelier: Photo T.Gruber


 


Partizipation!

Die Gestaltung zum Eingang der Juvethek ist abgeschlossen und kann angebracht werden. Klasse! Danke Emely und Carolina!
 

Judith Cürvers hat einen Studienplatz

Judith Cürvers, Q2, konnte sich mit ihrer Mappe und Performance während des Tages zur Eignungsfeststellung erfolgreich für einen Studienplatz an der Kunsthochschule in Kassel bewerben. Wir freuen uns sehr über ihren Studienplatz. Klasse! 

Malerei im Atelier Gunther Jäckle

Am 27.01. beginnt um 19.00 h der nächste Atelierblock zur Malerei mit Herrn Jäckle. Folgende Termine sind vorgesehen:
27.01. 03.02. 10.02. 17.02. 24.02. 02.03. 09.03. 16.03.
Interessenten sind herzlich willkommen und nehmen bitte Kontakt zu uns auf.

 

Preisverleihung der Hochschule Rhein Waal an Simone Gansen


Preisverleihung der Hochschule Rheiun Waar mit Herrn Prof. Dr. Hegemann. Photo R.Bergers

Simone Gansen, Schülerin der Q2, konnte mit ihrem Bild und einem Text, der einen Zugang zur Deutungsebene der Malerei anbot, die Jury der Hochschule Rhein Waal überzeugen. Die Hochschule hatte im Rahmen eines Symposions zu ethischen Fragestellungen, das von Herrn Prof. Dr. Hegemann ins Leben gerufen wurde und im letzten Jahr zum ersten Mal stattfand, einen Wettbewerb ausgerufen. Hier ging es um Stellungnahmen zu der Frage: „In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“. Simone Gansen hatte im Projektkurs Kunst, unter Leitung von Herrn Cürvers M.A., malerische Techniken erlernt, auf die sie nun für den Wettbewerbsbeitrag zugriff. So entstand eine thematisch und maltechnisch komplexe Arbeit, die mit dem dritten Platz geehrt wurde. Während einer kleinen Feier in der Gaesdoncker Kunstschule haben Herr Professor Dr. Hegemann und Herr Direktor Broeders ihre Wertschätzung für die künstlerische Arbeit herzlich zum Ausdruck gebracht.

Danke

Vielen Dank an alle, die uns am Tag der offenen Türe unterstützt haben. Klasse! -
Einen Eindruck von der Qualität der ausgestellten Teilnehmerarbeiten gewährt hier die Personenstudie von Alexander Binn.

 




 























Ölskizze von Alexander Binn, Q1. Photo T.Gruber

 

Rundgang 2015

Besuchen Sie uns am 05.12.2015. ab 11.00 h zum Tag der offenen Türe. Verschaffen Sie sich einen Eindruck von uns und unserem Angebot.

"In welcher Gesellschaft wollen wir leben?"

Wir haben am Ethik-Festival der Hochschule Rhein Waal teilgenommen. Wir hörten Vorlesungen zu "islamic banking", "Dürfen wir, was wir können?" und zur Flüchtlingssituation in Kamp-Lintfort. Wir nahmen an Workshops zu den Vorlesungen teil und diejenigen, die bis zum Ende blieben, wurden mit einem herrlich sprachwitzigen und nachdenklichen Poetry-Slam belohnt!
Simone Gansen wurde für ihren Beitrag zum Wettbewerb "In welcher Gesellschaft wollen wir leben?" mit dem dritten Platz geehrt. Vielen Dank an die Teilnehmer für den heiteren Tag. Besonderer Dank sei Dr. Klaus Hegemann für die herzliche Aufnahme unserer Gaesdoncker Delegation zugesprochen. Klasse!

Übersicht bewahren

Bitte beachten Sie, dass alle Termine auf unserer Webseite zu finden sind. Unter "Termine, Ateliers und Veranstaltungen" werden ständig aktualisiert die Angebote des laufenden Atelierjahres aufgeführt. Schauen Sie zuweilen auf unsere Website, um sich über aktuelle Angebote oder unvermeidliche Änderungen zu imformieren. Dies ist auch als Facebooknutzer möglich. Ich bin sicher, dass Sie sich damit auskennen. Mit besten Gedanken, T.Gruber.

Atelierstart 2015/16

Die Gaesdoncker Kunstschule startet ihre Atelierangebote für das Studienjahr 2015/2016 am 11. September. Die Kurse umfassen die Angebote Mappenvorbereitung für gestalterische Studiengänge, Forschen und Gestalten, Bildhauerei und Öl-Malerei. Die Kursangebote können jeweils von max. 15 Teilnehmern besucht werden und finden in der Regel in einem zweiwöchentlichen Rhythmus jeweils freitags statt. Die Dozenten begleiten die Teilnehmer im Sinne einer akademischen Ausbildung bei technischen Übungen und freien Gestaltungsvorhaben. Die Atelierteilnahme kostet zwischen 10,00 EUR und 40,00 EUR im Monat. Interessenten nehmen bitte per e-mail Kontakt zu uns auf oder tragen sich als Schüler der Gaesdonck in die Aushänge in der Pausenhalle ein.

Surreales - Utopisches visuelles Denken

Eine gedankliche Skizze zur Ausstellungskooperation des Projektkurses Kunst und des Projektkurses Philosophie 2014/2015

"Ikarus ging unter hoch über den anderen" Ernst Jandl

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das mir bekannt ist, das die Fähigkeit hat, kontrafaktisch zu denken. In dieser Art des Weltbezugs, der das Bestehende befragt und darüber hinausgehen kann, ist der Mensch ein hochschöpferisches Wesen. Er ist nicht gezwungen das Bestehende zu wiederholen, sondern hat die Fähigkeit völlig neu zu beginnen. Aus meiner Sicht ist das der Zauber des Menschseins in seinem Kern. Utopisches, Nicht-Orte, Gegen-Orte, Alternativen denken, gibt dem Menschen die Möglichkeit, die Welt, die er bewohnen möchte, selbst zu gestalten. Es gibt Grenzen, das ist klar. Das heißt jedoch nicht, dass sie im schon Daseienden zu sehen sein müssen. Denn Daseiendes ist für den Menschen nur im Modus der Interpretation fassbar. Kant unterschied Noumenon und Phainomenon, Ding an sich und Ding für mich. Also ist dasjenige, was wir statisch wirkmächtig Faktizität nennen, nicht mehr als eine Scheingrenze. Sie ist eine Art der Interpretation von Wirklichkeit, die einem momentanen Konsens für die Linie zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen darstellt. Diese Linie als statisch zu begreifen, bedeutet mit dem Denken aufzuhören, mit dem Hoffen gar.  - Man denke an Schriften von Jules Verne und deren Wirkung auf die Zeitgenossen und stellt fest, dass ein heutiger Leser den Werken einen ganz anderen Grad von Phantastik zuweist. Man denke daran, dass wir heute mehr Rechenkraft in der Jackentasche haben als nötig gewesen ist, um zum Mond zu fliegen. Man denke daran, dass Könige Jahre brauchten, um ihre Hoheitsgebiete zu durchreisen und wir Heutigen, von Adel oder stolz ganz ohne Adel, für kleines Geld und in einigen Stunden an beinah jedem Punkt der Welt sein können. Nicht nur gestaltet der Mensch Dinge, die ihn in die Lage versetzen etwas zu tun, das er ohne diese Dinge nicht kann, sondern macht sich zum Ingenieur seiner eigenen Evolution (Gestaltung) und formt sich also selbst in eine Existenz hinein, die er biologisch faktisch zunächst nicht ist. Pränatale Diagnostik ist da nur ein anfängliches Grenzenverschieben im Schöpfungskarussel, wo schon längst über die Veränderung/Optimierung der Fähigkeiten durch genetische Manipulation nachgedacht wird. Das ist utopisches Denken in seiner heikelsten Form ins kalte Machen gewendet. Doch die Fähigkeit selbst schöpferisch zu sein, also nicht stumpfe Sklaven des scheinbar Faktischen, das ist ein Funke des ganz Großen. Da braucht es nicht nur Mut geländerfrei zu denken, da braucht es auch Besonnenheit und vernünftige Begleitung des Umsetzens. Utopisches Denken darf scheitern, es muss scheitern dürfen, um sich überhaupt hervorbingen zu können. Handlungen, die auf utopischen Entwürfen basieren, können scheitern, deswegen sollten sie nie absolut sein. Ohne die schöpferische Fähigkeit zu denken, was noch nicht da ist, gibt es kein Morgen, das sich vom Heute unterscheidet. Es ist Grundlage des Christseins, zu erkennen, dass die Welt anders eingerichtet werden kann und muss als sie es an vielen Stellen ist und darauf zu vertrauen, dass mit dem Heiligen Geist soviel gute Schöpferkraftbegleitung für den Menschen da ist, dass menschliche Hände nicht verzagen, sondern anfangen. - Jetzt muss man kein Christ oder Philosoph sein, um ein spannendes Bild zu denken und zu malen, aber es schadet auch nicht.       






















Malerei von Leonie Hanenberg. Photo: T.Gruber






















Drei Ausstellungsmacherinnen im Gespräch. Photo T.Gruber






















Mit wem ließe sich besser über Bilder sprechen? - Leiter des Projektkurses Kunst: H.Cürvers. Photo T.Gruber

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